Schlagwort: 2026

Ein Herz der Stille

Ein Herz der Stille

[Kurzgeschichte. Veröffentlicht in Das Meer… und ich. Anthologie, 2026] Ein Herz in der Stille Es war nicht die Entscheidung eines Abenteurers, nicht die Laune eines Träumers und auch nicht der Plan eines Menschen, der sich nach exotischen Reizen verzehrt hätte, sondern vielmehr die verzweifelte, fast trotzig hingeworfene Kapitulation eines Mannes, der von all den Anforderungen …

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Südtirol – Reise in eine Landschaft der Erinnerung und Sehnsucht

Südtirol – Reise in eine Landschaft der Erinnerung und Sehnsucht

[Essay. Veröffentlicht in Un Amore Italiano Band 11. Anthologie, 2026] Südtirol – Reise in eine Landschaft der Erinnerung und Sehnsucht Es gibt Reisen, die nicht mit dem Gepäck beginnen, das man sorgsam in einen Koffer faltet, sondern mit einem inneren Ziehen, einem Ruf, der aus einer Landschaft kommt, die man vielleicht nur flüchtig kennt oder …

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Lung Ching

Lung Ching

[3 Legenden. Veröffentlicht in Sagenhaftes Band 4. 2026] Lung Ching Drei Legenden Erste Legende: Die alte Frau und der alte Wanderer Dereinst gab es ein Dorf am Ufer des Qian-Tang-Flusses, das nur einige wenige, weit versprenkelte Hütten besaß. Da der Boden karg und die Hügel steil waren, lebten dort nur wenige Unerschrockene, die an diesem …

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Das Schweigen, das uns gebar

Das Schweigen, das uns gebar

[Novelle. Veröffentlicht in Fantasia 1256e, 2026] PDF ePUB Fantasia 1256e Das Schweigen, das uns gebar Erstes Kapitel Es war ein Erwachen, das sich weniger als Geburt denn als unendliches Zurückgestoßenwerden aus einer namenlosen Tiefe darstellte, ein Aufsteigen aus jenem schwarzen Meer, das keine Erinnerungen kennt, und als er – oder vielmehr das Wesen, das von …

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Samstags

Samstags

[Veröffentlicht in Wie aus dem Ei gepellt. Band 12. Anthologie, 2026] Samstags Es gibt diesen einen Tag, der weder feiert noch trauert, der nicht mehr blutet und noch nicht leuchtet, einen Tag, der im Kalender wie ein schmaler Spalt wirkt, aber im Inneren des Menschen ein Raum ist, weit, zugig, unbehaust, ein Tag, an dem …

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Mila und das freche Müllmonster

Mila und das freche Müllmonster

[Kurzgeschichte. Veröffentlicht in Herr Schluck & das Chaos im Container. Anthologie, 2026] Mila und das freche Müllmonster Gegen halb acht, wenn die Küche noch im Halbschlaf stand, der Kühlschrank leise brummte wie eine zufriedene Hummel, die sich im Inneren zwischen Senfglas und Milchpackung eingenistet hatte, und der Toaster mit demonstrativer Stille signalisierte, dass er vor …

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Das innere Winken

Das innere Winken

[Kurzgeschichte. Veröffentlicht in DUM117 – Winken. Von Signal bis Abschied. 2026] Das innere Winken Es begann mit diesem harmlosen Gedanken, der so unschuldig daherkam, dass er keinen Widerstand auslöste, keinem inneren Alarm glich, sondern sich wie eine alltägliche Notwendigkeit einfügte: Wir fahren nur kurz zum Tierarzt, eine Kontrolle, vielleicht eine Spritze, nichts, was nicht schon …

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Die Kunst, sich gemeint zu fühlen

Die Kunst, sich gemeint zu fühlen

[Kurzgeschichte. Veröffentlicht in #kkl63 – Frauen und Männer, 2026] Die Kunst, sich gemeint zu fühlen Es ist eine meiner Eigenheiten, die man an sich selbst zunächst gar nicht als besonders empfindet, weil sie sich so nahtlos in den Alltag fügen wie ein falsch eingehängtes Kleidungsstück, das erst auffällt, wenn jemand es einem geradezurückt, nämlich meine …

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Der Frühling spricht nicht von Hoffnung

Der Frühling spricht nicht von Hoffnung

[Lyrik. Veröffentlicht in Frühling. Anthologie, 2026] Der Frühling spricht nicht von Hoffnung Der Frühling spricht nicht von Hoffnung,Er vollzieht. Unmerklich,In der Art, wie Licht sich andersAuf Dinge legt,Wie die Zeit, ohne es zu sagen,Einen Schritt langsamer geht. Zwischen Zweigen,Die noch nicht wissen, Was sie tragen werden,Entsteht ein Zögern, Dringlich, atemlos,Das größer ist als Entscheidung,Ein Schweben,In …

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Mara

Mara

[Kurzgeschichte. Veröffentlicht in Fantasia 1254e. 2026] Magazin Mara Sie hatte sich ihren Namen aus dem Tieratlas ausgesucht, und wenn man sie fragte, warum sie denn „Mara“ heiße, dann sagte sie, halb im Spaß und halb in einem ernsten Ton, der manchen erschreckte, weil er so sehr nach Entschluss klang, dass Namen keine Zufälle seien, sondern …

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